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Die Gruppe impuls[e] wurde 1975 gegründet und war bis 1982
aktiv. In dieser Zeit waren vor allem politische Themen wie Umwelt,
Stadtsanierung, Tieffluglärm Inhalte der künstlerischen
Auseinandersetzung der Gruppe.
Die Mitglieder waren Leute, die sich mehr oder weniger mit Bildender
Kunst, Literatur oder Musik beschäftigten, und ihre Erfahrungen
untereinander austauschen wollten. Um formale Zwänge für
die Mitglieder zu vermeiden, gründete man keinen Verein. So
blieb die Gruppe impuls[e] immer ein lockerer Verband.
Mit dem Wechsel der Themen änderte sich auch die Zusammensetzung
der Gruppe. Dies Fluktuation verstärkte sich in dem Maß,
wie die angesprochene Thematik politischer wurde; ausschließlich
an Kunst interessierte blieben bald den Versammlungen fern, dafür
kamen andere hinzu. Ein Höhepunkt in dieser Zeit war eine Ausstellungen
und Malwettbewerb für Kinder zusammen mit der UNESCO-Kommission
zum Thema "Ich und meine Stadt" 1978. Ein Jahr später
thematisierte die Gruppe in einer Ausstellungs- und Aktionswoche
Wohn- und Spielverhältnisse von Kindern. Eine ähnlich
aufwendige Ausstellung mit anderen Gruppierungen fand 1981 zum Thema
"Frieden" statt. Ausstellungsort war jeweils das neue
Museum in Alzey.
1995 wurde die Gruppe reaktiviert mit Unterstützung von Bürgermeister
Benkert, der jährlich eine Ausstellung im Burggrafiat der Stadt
Alzey zusagte. Der Schwerpunkt liegt jetzt in der künstlerischen
Auseinandersetzung, in der gegenseitigen Weiterbildung, in Zeichenkursen
(Akt), Bildhauerei, Malerei und Tiefdruck.

Foto: Willi Kaiser
Gruppenfoto 1975
Werner May, Angelika Waschulewski, Albert Cattarius, Wolfgang Kamp,
Prof. H.O. Thehos, Astrid Schollenberger, Norbert Christ, Doris
Seibel, Hermann P. Schollenberger, Martina Rocker, Jochen Ahrens,
Walter Schultz, Fritz Hess, Klaus Klingenberg, Joachim Huber, Gabriele
Cattarius, Ingrid Scholl, Günther Becker, Reiner Fugger, Klaus
Wachowski, Georg Drever
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